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 Betreff des Beitrags: "Leserbrief eines Amokläufers"
BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 11:18  
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Ich habe diesen Brief gerade auf bamstevinho.de gelesen und dachte, dass er hier auch auf Interessenten stossen könnte!

Hoffe ihr lest das kleine bisschen Text auch bis zum Ende durch ...

"Liebes M!-Team,
gerade habe ich den Leserbrief des ’geschockten Pädagogen’ gelesen und möchte hiermit mal eine Sichtweise ermöglichen, die es in der Form vielleicht noch nicht gegeben hat. Auch ich war fest entschlossen einen Amoklauf zu starten, verhindert wurde dies nur durch einen Zufall.

Sollte Euch interessieren wie Menschen zu Amokläufern werden können, möchte ich hiermit meine Geschichte erzählen. Vielleicht wirft diese ein etwas anderes Licht auf diese grausamen Taten, die immer wieder geschehen. Die Person, die es am meisten betrifft kann man leider nicht mehr fragen, da sich die Täter traditionell am Ende selbst richten.

Ich komme ursprünglich aus einem kleinen Dorf mit geschätzten 400 Einwohnern und besuchte natürlich auch die dortige Schule. Ich war, als ich eingeschult wurde, sehr lern- und wissbegierig, in den ersten Jahren mit der Klassenbeste und las bereits Bücher als die meisten anderen gerade erst mit dem ABC fertig waren. Ich war ein sehr ruhiges Kind - relativ unauffällig, friedlich und freundlich. Mit anderen Worten: Ich war anders als die meisten anderen. Zudem auch nicht besonders sportlich und körperlich schwächer als der Rest. Ein gefundenes Fressen für Menschen mit schwachem Geist und eingeschränkter Persönlichkeit.

Im Laufe der Jahre wurde ich zum Prügelknaben und Sündenbock für alles mögliche abgestempelt. Als ich in die fünfte Klasse kam, begann ein Leben, dass ich im Nachhinein nur als Horrorszenario beschreiben kann. Ich interessierte mich eher für Naturwissenschaften, Bücher und seit meinem 12. Lebensjahr (als ich ein NES geschenkt bekam) auch mit absoluter Begeisterung für Videospiele. Gerüchte wurden laut, teilweise verbreitet durch Eltern, ich würde, wenn ich älter wäre, bestimmt mal ’anders’ werden. Schwul, für Dorfbewohner also die niederste Lebensform die für sie überhaupt existiert. Dies griffen einige Schüler auf und verbreiteten das Gerücht, welches wohlwollend von vielen aufgenommen wurde. Meine Situation verschlimmerte sich auch noch dadurch, dass ich mich nicht dem Gruppenzwang unterordnen wollte. Ich interessierte mich nicht für Zigaretten oder Alkohol, Discotheken waren nie mein Ding und das Thema Sex bzw. überhaupt erstmal eine Orientierung in dieser Richtung zu finden war mir erstmal auch egal. Jemanden wie mich würde man wohl als Spätzünder bezeichnen.

Dies führte natürlich dazu, dass ich nicht ’cool’ genug war und noch mehr ausgeschlossen wurde - was wiederum dazu führte, dass ich mich für die oben genannten Dinge noch weniger interessierte und deswegen wurde ich noch uncooler wurde usw. - ein Teufelskreis. Ich hatte nur zwei Freunde, die sich in einer ähnlichen Situation befanden und mir nicht wirklich helfen konnten, ich hatte manchmal den Eindruck dass jeder von uns froh war, wenn mal ein anderer gemobbt wurde.
Bereits auf dem Weg zur Schule wurde ich gehänselt, durch den Schuleingang an den dort herumstehenden Schülern zu gehen war jeden Tag ein Spießrutenlauf. Man warf mir Beleidigungen an den Kopf, teilweise bespuckte man mich, quälte mich, schubste mich herum und tat mir sowohl psychisch als auch physisch weh. Ich war verzweifelt. Körperlich unterlegen sah ich irgendwann keinen anderen Ausweg als selbst Gewalt gegen einen dieser Sadisten anzuwenden. Dieser Versuch wurde jedoch im Keim erstickt - indem man mir sofort den Arm verdrehte und mich anderen vorführte. Wenn man allein ist und versucht sich zu wehren, wird alles nur noch schlimmer. Man hat als Einzelner keine Chance, wenn andere sich immer wieder gegen einen verbünden.
Ich versuchte etwas anderes. Mich anzupassen. Ich trank Bier, fing an zu rauchen und versuchte, Anschluss zu finden. Indem ich so tat, als ob mich die Themen der anderen interessierten. Partnersuche, Disco, Drogen. Im Grunde genommen versuchte ich, jemand zu sein der ich nie sein und werden wollte. Dies wurde erst skeptisch beäugt bis man dann kollektiv beschloss, es lächerlich zu finden. Meine Eltern wussten von diesen Dingen so gut wie nichts. Ihnen war klar dass ich nicht sonderlich beliebt war, was aber wirklich in der Schule und vor allem in mir vorging, wussten sie nicht.

Lehrer beobachteten diese Szenarien zwar, schauten aber wohlwollend weg. Sind ja nur Kinder. Die meinen das nicht ernst. Ist ja nur Spaß. Dass dabei aber jemand innerlich zugrunde geht, interessierte niemanden. Eine Lehrkraft meinte einmal zu einem der obersten Rädelsführer, er solle doch seine überschüssige Kraft an einem Baum abreagieren, andere zu ärgern wäre unfair. Und das war es dann auch schon.
Ein Highlight war, als ein hinter mir sitzender ‚Klassenkamerad’ versuchte, mich im Unterricht anzuzünden - indem er mir ein brennendes Feuerzeug in den Nacken hielt. Den Lehrer interessierte dies herzlich wenig. Ich hatte danach eine offene, nässende Wunde im Nacken, die ich versuchte vor meinen Eltern zu verstecken. Sie fanden es trotzdem heraus und fragten geschockt was passiert wäre. Ich versuchte die Sache herunterzuspielen um das folgende Szenario zu vermeiden. Mir war klar, dass eine Einmischung meiner Eltern alles nur noch schlimmer machen würde. Am nächsten Tag fingen sie den Verursacher meiner Brandwunde ab (mein Elternhaus lag auf dem allgemeinen und einzigen Schulweg) und stellten ihn zur Rede. Sie ermahnten ihn, mich zukünftig in Ruhe zu lassen.

Das war der Beginn eines noch schlimmeren Alptraumes. Sowieso schon täglich gehänselt und ausgeschlossen, in der Schule ängstlich immer nur auf den nächsten Angriff wartend, war ich nun als Petze abgestempelt die sich nicht wehren kann und Mama und Papa vorschickt.

Ab da war mein Leben kein Leben mehr. Ich verkroch mich nur noch in meinem Zimmer, die Schule war jeden Tag ein emotionaler Trip in die Hölle. In den Pausen war ich oft ’fällig’, im Sportunterricht sowieso. Schwächlinge mit schlechten sportlichen Leistungen waren bei der damaligen Sportlehrerin sowieso nicht beliebt - dies war auch die ideale Gelegenheit dem Idioten, also mir, immer wieder richtig eins reinzuwürgen. Im wahrsten Sinne des Wortes, ich sage nur Völkerball….
Videospiele waren von da an mein täglicher Begleiter. Ich brauchte diese um mich abzureagieren. Ego-Shooter waren nie mein Ding, aber Prügelspiele, Horrorspiele, Rollenspiele. Ich flüchtete mich in Phantasiewelten, um nicht wahnsinnig zu werden.
Als wir eines Tages wieder Sportunterricht hatten, begab sich die Klasse in Richtung Sporthalle am anderen Ende des Dorfes, um dort auf den Unterrichtsbeginn zu warten. Keine Lehrkraft in der Nähe (da mal wieder zu spät) und aggressive Raufbolde die Langeweile hatten. Bis jemandem einfiel, die umherliegenden Steine und Schieferplatten als Wurfgeschosse gegen mich zu verwenden. Die Idee fand wachsenden Zuspruch und so fing man quasi an, mich zu steinigen.
Ich hatte keine Chance mich zu wehren. All die Jahre der Qualen und Erniedrigungen ohne Aussicht auf Besserung oder Akzeptanz meiner Person brachen in diesem Moment über mich herein. Ich wollte flüchten und schaffte es irgendwie mit meinem Fahrrad zu entkommen… natürlich nicht ohne den Versuch mich daran zu hindern und mir weitere Steine hinterherzuwerfen. Man könnte ja noch den einen oder anderen Treffer landen. Ich fuhr zum Haus meiner Eltern, fing an zu weinen und wollte nur noch eines. Töten oder getötet werden. Mein Leben war sinnlos. Ich hatte an diesem Tag begriffen, dass es nicht besser werden würde, egal was ich auch versuchen sollte. Ich sah den Tod - in welcher Form auch immer - als den einzigen Ausweg. Ich traf unterwegs meine Sportlehrerin und rief Ihr zu, dass ich nicht mehr kann. Es schien sie kaum zu interessieren. Als ich an der Werkstatt meines Vaters war ließ ich mein Fahrrad fallen und begab mich tränenüberströmt zum Waffenschrank. Mein Vater hatte Waffen und ich wusste auch damit umzugehen, wir hatten immer wieder Zielübungen auf Bierdosen oder Ü-Ei Figuren unternommen. Mir war alles egal. Ich wollte diese Menschen töten, einen Befreiungsschlag ausüben, Rache nehmen für die Jahre der Hölle auf Erden, die man mir bereitet hatte. Ich wollte nur noch den Tod. Den der anderen und/oder meinen eigenen. Egal. Es sollte einfach nur enden. An diesem Tag. Mir war alles egal.

(Un)glücklicherweise war der Waffenschrank meines Vaters an diesem Tag verschlossen. Ich rüttelte daran, erreichte aber nicht das was ich wollte. Waffen um zu töten. Als ich begriff, dass nicht einmal dies funktionierte, war alles für mich vorbei. Ich lebte in der Hölle und es gab keinen Ausweg. Eine Weile später fanden mich meine Eltern heulend und zitternd in meinem Zimmer. Ich hatte einen totalen Nervenzusammenbruch. Natürlich waren diese sofort in Panik und fragten was passiert wäre, meine Antwort drauf war immer wieder, dass ich am Ende wäre und nur noch einen Wunsch habe: Meine Peiniger zu töten oder mich umzubringen. Es sollte einfach nur vorbei sein.

Ich ging von da an nicht mehr in die Schule. Psychologische Hilfe lehnte ich ab. Was sollte dies bringen? Besser damit umzugehen, dass ich misshandelt werde? Verständnis für meine Peiniger aufbringen? Lächerlich….

Als in der Schule der Ernst der Lage erkannt wurde, wurden Diskussionen im Unterricht darüber geführt, wie ich später erfuhr. Nach einigen Tagen kam einer der schlimmsten Folterknechte zu mir nach Hause, um sich zu entschuldigen. Klar, dass er dies nur tat weil er dazu gezwungen wurde. Man sah ihm an, dass es nicht wirklich ernst gemeint war. Ich ging daraufhin wieder zur Schule - an meinem ersten Tag bekam ich von einer Mitschülerin eine Blume überreicht und eine Entschuldigung im Namen der ganzen Klasse. Lächerlich, dachte ich nur. Diese Schweine hätten von mir aus auch elendig verrecken können, aber ich nahm dankend an und machte gute Mine zum bösen Spiel, denn keine zwei Wochen später ging es - wenn auch in wesentlich abgeschwächter Form - weiter wie vorher.

Ich beendete nach der Realschule freiwillig meine Schullaufbahn, der Gedanke auf ein Gymnasium zu gehen und 3 weitere Jahre den Horror zu erleben, war unerträglich. Ich machte eine Ausbildung und tat das einzig Richtige: Ich zog sofort weg.

Ich konnte endlich, nach fast 20 Jahren in Hamburg einen Neuanfang starten, in einer Stadt, in der mich niemand kannte und ich Menschen kennenlernen durfte, die mir gegenüber unvoreingenommen waren. Ich war am Anfang sehr schüchtern und ängstlich, blühte aber von da an förmlich auf. Heute kann ich sagen : Mein Leben begann erst mit 20, alles andere davor war ein Alptraum, die Hölle auf Erden. Viele Jahre lang. Heute habe ich viele Freunde, alles Menschen die mich mögen und auf die ich mich verlassen kann, ich habe mein Abitur an der Abendschule nachgemacht (diese Zeit zählt zum schönsten überhaupt - hätte nie gedacht, dass so etwas in einer Schule möglich wäre), studiere demnächst Psychologie, habe einen tollen Job und führe ein zufriedenes Leben. Ich weiß mich meiner Haut zu erwehren und habe mittlerweile ein derartig starkes Selbstbewusstsein entwickelt, dass mich heute niemand mehr auch nur ansatzweise angreifen kann. Ich habe vor einigen Jahren in einer Psychotherapie meine Vergangenheit aufgearbeitet und kann nun besser damit leben.

Wenn ich heutzutage lese dass ’Killerspiele’ Menschen zu Monstern mutieren lassen, kann ich nur mit dem Kopf schütteln über soviel Ahnungslosigkeit und Dummheit. Menschen machen aus Menschen Killer, nicht Spiele - egal ab gewaltverherrlichend oder nicht. Auch ich zocke heute “Resident Evil“, “Silent Hill“ und freue mich tierisch auf “Mad World“. Allerdings haben mich solche Spiele nie aggressiv gemacht und werden es auch nie tun. Es sind Spiele. Nicht mehr, nicht weniger. Man wird nicht zum Amokläufer weil man Killerspiele spielt, man spielt diese, um sich abzureagieren. Ein Ventil, nichts weiter.

Im Gegensatz zu vielen anderen kann ich nur sagen: Mir tut der Amokläufer von Herzen leid. Ich denke, ein normaler Mensch kann sich nicht vorstellen wie es ist, ausgestoßen und nicht akzeptiert zu sein. Damit könnte man vielleicht noch leben, wenn man wenigstens in Frieden gelassen werden würde.

Ich würde nur zu gern mit den Menschen ein Gespräch führen, die der Meinung sind, dass Games als Sündenbock zur Verantwortung zu ziehen sind und Ihnen gern mal meine Sichtweise schildern. Vielleicht hilft es ja, wenn diese Leute anstatt einfach groß das Maul aufzureißen, jemandem zuhören der wirklich weiß, wie es in solch gequälten Seelen aussieht. Aber das zählt ja nicht, solange sogenannte ’Experten’ ihre ’wissenschaftliche’ Meinung publizieren.

Mittlerweile bin ich froh, dass mein Amoklauf nicht stattfand. Einige meiner Peiniger sind heute tot, gestorben bei Autounfällen, andere sind drogenabhängig oder seit Jahren arbeitslos und hängen an der Flasche - andere wiederum haben innerhalb der Dorfgemeinschaft geheiratet und führen ein erbärmliches Leben, während ich meines in vollen Zügen genieße. So hat am Ende jeder bekommen, was er verdient und zu sehen wie sich die anderen selbst zu Grunde richten, ist in meinen Augen besser als jeder Amoklauf und mehr als eine Genugtuung.

Vielleicht gibt es ja da draußen Menschen denen es jetzt ähnlich geht wie mir damals. Sollten diese Stütze oder einen Rat benötigen, bin ich gern bereit zu helfen. mein Leserbrief veröffentlichen Resonanz hervorrufen, könnt Ihr meine Mail-Adresse gern weiterleiten.

Im übrigen: Ich bin jetzt 30 Jahre alt, spiele seit fast 18 Jahren Videogames und kenne (unter anderem) die MAN!AC seit ihrer ersten Stunde. Ich weiß also, wovon ich rede, wenn ich über Games und Gewalt hier meine Meinung äußere.
Mit freundlichen Grüßen"




So long

Vagans


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 Betreff des Beitrags: Re: "Leserbrief eines Amokläufers"
BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 12:28  
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WTH?

zu viel text




/edith:
malg gucken wie lang es bis zum 1. flame braucht von den üblichen


/edit:

im text steht nicht wirklich was was man(ich) nicht schon vorher wusste siehe
Zitat:"menschen machen menschne zu killern nicht die spiele."
dies sollte eigentlich jeden einigermaßen normalen menschen bewusst sein, nur da die sogenannten "experten" alle weit über 40 wenn nicht sogar 50,60 oder sogar 70 sind können sie ja nicht gerade viel ahnung von der matärie haben da sie in ihrem ganzen leben warscheins nie auch nur eine einzige secunde ein soclhe spiel gespielt haben


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 Betreff des Beitrags: Re: "Leserbrief eines Amokläufers"
BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 12:51  
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jo der text passt. wenn du es nicht schaffst dich zu wehren wird das gnadenlos ausgenutz. bei mir wars so, dass ich irgendwann meine hemmschwelle abgelegt hab und einfach angefangen hab mich zu wehren wenn mich einer angegriffen hat. meistens reichts dem staerksten und redelsfuehrer mal richtig auf die fresse zu haun, dann is auch der rest ruhig. wenn das nicht hinhaut kann das boese ins auge gehn...

(zu meiner schulzeit waren metaller, skins, punks etc die ausgestoßenen, aber wir haben zusammengehalten und den normalos kontra gegeben)

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 Betreff des Beitrags: Re: "Leserbrief eines Amokläufers"
BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 12:58  
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Gaahl hat geschrieben:
(zu meiner schulzeit waren metaller, skins, punks etc die ausgestoßenen, aber wir haben zusammengehalten und den normalos kontra gegeben)



ist heut zutage auch so bzw zu meiner schuhlzeit da man berufschule in die man alle 4-6 wochen mal 2 wochen ist meiner meinung nicht wirklich zählen kann

sobald du anders bist als die meisten anderen deiner "mitschühler" wirst du gnadenlos runter gemacht und auch meist von dem als erstes der die größte fresse hat in der regel hat auch dieser die schlechtesten noten

hatte ähnliches in meiner schuhlzeit erlebt wie du bzw der von dem der brief ist

entweder dein ego ist einfach gesund genug und du kannst damit umgehen oder du gehst vor die hunde


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 Betreff des Beitrags: Re: "Leserbrief eines Amokläufers"
BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 13:18  
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den brief zitiere ich ja nur, da ich ihn, wie erwähnt, auf nem blog gefunden habe.

aber es stimmt halt sehr viel, wenn nicht gar alles darin. ich selber hab in der schulzeit, so zwischen der 7ten und der 10ten (altersbereich 13 bis 18), über einige jahre hinweg "kleinere" hänseleien ertragen müssen. "schläge", feuerzeug "experiemente", stiche mit stiften und zirkelnadeln, zerstörung meines eigentums, etc...

gut, ich hatte zum einen freunde, die mich aufgefangen, aufgemuntert und unterstützt haben. ausserdem dann doch irgendwann ein recht dickes fell und auch später mittel und wege mich zu wehren. aber leider schaffen das nicht alle und driften dann nach und nach ab. da sind die games nur balsam für die zerschrottete seele und nicht, wie von den medien und der politik dargestellt, trainingslager zum amok und terroranschlägen.

den einzig objektiven blickwinkel auf das ganze haben meiner meinung nach sowieso nur schüler selber, bzw ehemalige schüler, die noch nicht ganz so lang aus dem schulalltag raus sind. nur leider schenkt man dieser gruppe keinen glauben oder aufmerksamkeit und spielt als erwachsener, pädagoge und sonstiger fachidiot einfach alles als "harmlos" herunter. ... bis es dann kracht


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 Betreff des Beitrags: Re: "Leserbrief eines Amokläufers"
BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 13:43  
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Ich hab in der Schulzeit eingesteckt und ausgeteilt was "hänselein" und "mobbing" betrifft... ging ganz gut :>

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Pogpog?


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 Betreff des Beitrags: Re: "Leserbrief eines Amokläufers"
BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 14:38  
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Was'n Versager der Typ

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 Betreff des Beitrags: Re: "Leserbrief eines Amokläufers"
BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 14:53  
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Eduardo hat geschrieben:
Was'n Versager der Typ


du bist n affe, wenn so n "versager" wie er in deinen augen ist dir mal richtig schoen zeigt was er an frust angestaut hat, will ich mal sehn was du davon haeltst. ausserdem is der typ aufm weg zum studium, hat ne geregelte arbeit und sein leben mittlerweile im griff. wuerd mich mal interessieren, ob du das auch so gut gehandled haettest wenns dir aehnlich ergangen waere. aber das bleibt so lackaffen und norm-menschen wie dir ja erspart, weil se sich immer in die kack gesellschaft eingliedern und jeden dreck mitmachen der ihnen vorgelebt wird.

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BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 15:00  
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Gaahl hat geschrieben:
Eduardo hat geschrieben:
Was'n Versager der Typ


du bist n affe, wenn so n "versager" wie er in deinen augen ist dir mal richtig schoen zeigt was er an frust angestaut hat, will ich mal sehn was du davon haeltst. ausserdem is der typ aufm weg zum studium, hat ne geregelte arbeit und sein leben mittlerweile im griff. wuerd mich mal interessieren, ob du das auch so gut gehandled haettest wenns dir aehnlich ergangen waere. aber das bleibt so lackaffen und norm-menschen wie dir ja erspart, weil se sich immer in die kack gesellschaft eingliedern und jeden dreck mitmachen der ihnen vorgelebt wird.


Was der Typ 'erlebt' hat, ist - kann man glaub ich gut sagen - fast standard in den heutigen Schulen.
Und solange du keine Ahnung davon hast, was ich für eine 'glückliche' und megaaa Kindheit hatte solltest du lieber deine Finger zügeln junger Padawan. =)

Es sind nicht immer die "Metaller-Skins-Punks-Emos-Whatever"-coolen Jugendlichen die in der Schule Probleme haben und als "outsider" abgestempelt werden.
Manchmal reicht alleine der Name aus, den solche coolen Spastiaffen nicht aussprechen, können um einem Jungen so ziemlich jeden Tag zu vermiesen.

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BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 15:11  
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das lass ich jetzt mal unkommentiert so stehn.

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BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 15:33  
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Eduardo hat geschrieben:
Es sind nicht immer die "Metaller-Skins-Punks-Emos-Whatever"-coolen Jugendlichen die in der Schule Probleme haben und als "outsider" abgestempelt werden.



stimmt, nicht immer, aber meiner ansicht nach am häufigsten...

und bzgl des namens... wir ham einen in der klasse der nennt sich "Shkelqim" .... SPRICH DAS MAL AUS! un von dem kerl ging das mehr oder minder aus


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BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 17:01  
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Schkelkim? oder Schkelquim? :>

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BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 17:38  
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ich find den leserbrief bzw. den kerl dahinter genauso bescheuert wie die ganzen pseudopsychologen. er hält denen vor, sie seien voreingenommen, aber selber geht er davon aus, dass alles so abläuft und begründet ist wie bei ihm. damit stellt er sich in meinen augen auf ein level mit denen.

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BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 17:46  
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Eduardo hat geschrieben:
Was der Typ 'erlebt' hat, ist - kann man glaub ich gut sagen - fast standard in den heutigen Schulen.


Und weils standard ist, ist es gut und sollte so fortgefuehrt werden?

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... is big in Ireland


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BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 17:52  
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wird "skeljim" gesprochen i.wie :<


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BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 18:03  
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smoochy hat geschrieben:
Eduardo hat geschrieben:
Was der Typ 'erlebt' hat, ist - kann man glaub ich gut sagen - fast standard in den heutigen Schulen.


Und weils standard ist, ist es gut und sollte so fortgefuehrt werden?


Nein - Wollte damit verdeutlichen das andere Jugendliche, denen es genauso oder vllt. noch schlimmer ergeht trotzdem keinen "mimimi meine vergangenheit mimimi ja ich muss amoklaufen"-Brief schreiben um damit im Rampenlicht eines 0815-seelensorger-forum zu stehen und Mitleid und Verständnis zu erbetteln.

Jetzt wird bestimmt wieder 'ne Woche in irgendwelchen Talkshows o.ä. über diesen Brief gestritten und diskutiert...yey

Und btw. was willst du denn dagegen tun?

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BeitragVerfasst: Mo 13. Apr 2009, 18:25  
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ich denke nicht, dass der brief groß im fernsehn kursiert und ich find den brief nicht schlecht, wieso auch, nur siehs mal so, würde jmd im alter zwischen 14-18 sowas schreiben un veröffentlichen, treten die bullen ihm instant die tür ein un er hat keine ruhige minute mehr.


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BeitragVerfasst: Di 14. Apr 2009, 01:40  
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Ach komm Gaahl du kritiserst hier normalos als Mitläufer.. Dann sag ich mal dass grad 80% der metaller etc. damit anfangen weil sie sonst nix reissen, nix können, nix taugen und über ihren "Stil" auffallen/Aufmerksamkeit wollen. Ob das stimmt? KA aber kann man ja mal schreiben.

Der Typ der das geschrieben hat, müsste einfach auch mal zugeben, dass er nichts dagegen gemacht hat und dass er einfach viel zu wenig Selbstvertauen gehabt hat um mit der Situation klarzukommen. Und dann schreibt er selber dass er psychologische Hilfe abgelehnt hat nachdem er nen Amoklauf machen wollte..Der hat immernoch nen knacks wenn man so liest wie der über die Leute denkt die ihn früher gehänselt haben.
Eienrseits schreibt er wie gut er jetzt damit klarkommt, voll der selbstbewusste Typ ist etc. und dann schreibt er nen Absatz von wegen jeder wie ers verdient und zählt die Lebenswege der anderen auf um zu zeigen wie toll er ist. Klingt nich nach jemandem der das ganze schon verarbeitet hat.

Smokky drückts schlecht aus aber er hat recht, dass keiner verhindern kann, das manche leute weniger beliebt sind als andere oder gehänselt werden. Das als Ausrede für einen Amoklauf zu nennen ist ein riesenwitz! Nen Typ rennt in ne Schule, hat 17 Waffen daheim und erschiesst wahllos Leute damit und der schreibt dass ihm der Typ Leid tut.

Der Typ erzählt von irgendeiner Kurzschlussreaktion bei sich direkt nach einer üblen Hänselei die direkt an seine Peiniger gerichtet war und vergleicht das mit nem geplanten Amoklauf wo wahllos Leute erschossen werden? Für mich ist der Typ einfach immernoch geschädigt von den Hänselein wenn er den Unterschied nicht kapiert und nach Ausreden und Mitleid für den Tätter frägt.

Amokläufe in Schulen sind eine Modeerscheinung nach Littleton. Wieso gabs denn davor in Deutschland nirgends Amokläufe in Schulen? An weniger Hänseleien kann es ja schwer gelegen haben wenn man mal bedenkt was früher so über Randgruppen gedacht wurde. Und so Versager können halt damit auffallen.

Nur zu unserer Zeit kann halt jeder Vollpfosten dank Internet sich komplett davon entfernen und muss sich nicht mit der realen Welt beschäftigen. Niemand wird einfach so um seiner selbst willen gemocht (ausser family) ohne dass er was dafür tut. Wenn man in der Schule keine Freunde hat, nicht in nem Verein ist oder irgendwelche Interessen mit jemandem teilt, dann kann man keine sozialen Kontakte erwarten. Es schützt einen niemand mehr davor ins Abseits zu geraten. Aber das interessiert ja jetzt au niemanden mehr, denn man hat ja nach der Schule seinen Nachtelf mit dem besten gear auf dem Server, was soll man denn da noch rl Freunde haben wenn man i-net fame hat?

Aber ich kann vollends verstehen wenn so eine Situation einen Jugendlichen fertig macht und jemand kein Ausweg sieht so von aussen ist es auch von mir leicht gesagt. Aber das rechtfertigt in keinster Weise, wirklich 0! wahllos rumzuschiessen.

Und das was mich an dem Typen am meisten ankotzt ist, dass er nun 30 ist und nicht checkt dass seine zurückhaltende Art, null soziale Kontakte, sein "sich ergeben", seine Flucht in PC-Spiele ihm die Kindheit versaut haben und nicht irgendwelche anderen Leute und er jetzt ankommt und meint man solle ja die armen Leute berücksichtigen die hinter so einer Tat stehen. Laut seiner Aussage dürfte kein nicht gut aussehender und unportlicher Typ ja Freunde haben oder beliebt in der Schule sein. Bei einem 13-jährigen würde ich so eine Einstellung verstehen aber nicht wenn man 30 ist und sagt sein leben wäre jetzt wunderbar und er gefestigt und selbstbewusst.

Man muss die Gründe herausfinden und analysieren wieso jemand nicht mehr leben will. Aber was unentschuldbar bleibt und nichts mit dem persönlichen Schicksal zu tun haben kann, ist, wieso jemand andere Leute wahllos erschiesst!

Denn letztendlich ist wohl bei sowas die erste Entscheidung die so jemand fällt, dass er sich selbst umbringen will. Das können natürlich für einen Jugendlichen schon solche Gründe sein wie der Typ sie in seinem Brief beschreibt.

Die zweite und fatale Entscheidung ist dann aber1, dass jemand mitleiden muss. Und dass diese dann wahllos irgendwelche Leute sind ist nicht enschuldbar, egal welche Gründe man zu haben scheint. Da brauche ich rein gar nichts über den Typen zu wissen um das zu beurteilen

so


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 Betreff des Beitrags: Re: "Leserbrief eines Amokläufers"
BeitragVerfasst: Di 14. Apr 2009, 03:08  
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goeki hat geschrieben:
Ach komm Gaahl du kritiserst hier normalos als Mitläufer.. Dann sag ich mal dass grad 80% der metaller etc. damit anfangen weil sie sonst nix reissen, nix können, nix taugen und über ihren "Stil" auffallen/Aufmerksamkeit wollen. Ob das stimmt? KA aber kann man ja mal schreiben.


das is jetz aber quatsch. ich hab nicht normalos als mitlaeufer kritisiert. ich hab nur in frage gestellt ob normalos so etwas beurteilen koennen.

ich fands anfangs weder cool mich abzugrenzen, noch wurde ich iwie so krass gemobbt das ich dazu gezwungen worden waere. ich hab lediglich angefangen die musik geil zu finden. frueher kam auf hr3 immer nachts metal, dann hatte ich paar tapes mit rock & metal mucke und ich fands einfach nur genial. das der kleidungsstil n bisl auffaelliger wurde kam nach und nach erst.

ausserdem: ich weiss ja nicht wo du dich in den 90ern rumgetrieben hast, aber hast du dir da mal die pop mucke angehoert, die zu dem zeitpunkt "in" war? ich konnte gar nicht anders als in die extremeren musikrichtungen zu gehen, diese happy dancefloor scheisse die die ganzen dauergrinser deppen da gehoert haben erzeugt bei mir sofort brechreiz und aggressionen (wems nicht so geht sollte glaub ich mal lieber zum psychater gehn).

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 Betreff des Beitrags: Re: "Leserbrief eines Amokläufers"
BeitragVerfasst: Di 14. Apr 2009, 04:32  
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Gaahl hat geschrieben:
das is jetz aber quatsch. ich hab nicht normalos als mitlaeufer kritisiert. ich hab nur in frage gestellt ob normalos so etwas beurteilen koennen.


Gaahl hat geschrieben:
du bist n affe, wenn so n "versager" wie er in deinen augen ist dir mal richtig schoen zeigt was er an frust angestaut hat, will ich mal sehn was du davon haeltst. ausserdem is der typ aufm weg zum studium, hat ne geregelte arbeit und sein leben mittlerweile im griff. wuerd mich mal interessieren, ob du das auch so gut gehandled haettest wenns dir aehnlich ergangen waere. aber das bleibt so lackaffen und norm-menschen wie dir ja erspart, weil se sich immer in die kack gesellschaft eingliedern und jeden dreck mitmachen der ihnen vorgelebt wird.


Nein, stimmt. Du erschaffst dir einfach einen 'normalo', da ja bisauf die "Metaller-Punks-Skins-Fonks-Emos-Ponks-Donks"-Typen alle nie Probleme haben. Haha

Ne - ich vermute mal das war eine kurzschluss'wut'reaktion auf meinen viel aussagenden Versager-Post :p

So wie Goeki es beschrieben hat, denke ich auch.

Greetz

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